Monika Szönyi Übungsleiterin Sporthundegruppe  BH 1 - 3, HEK, Ergänzungskurs
Wohnhaft in Güttingen
Beruf :Operationsschwester
Alter :  60 +

Wie bin ich auf den Hund gekommen?
Meine Eltern kauften einen Schäferhundwelpen als ich 2 Jahre alt war.
Diese Hündin  ,Senta' starb als ich 15 Jahre alt war. Sie begleitete mich also während meiner ganzen Kindheit.
Sie holte mich von der Schule ab und war mit uns Kindern ständig unterwegs.
Wir wohnten direkt am Wald und genossen eine grenzenlose Freiheit.
Ich kann mich nicht erinnern, dass Senta jemals an der Leine war, damals war das noch möglich.
Für mich war es immer klar, wenn es die Lebensumstände erlauben, (Berufsleben, Familie etc.)  und ich dann viel Zeit habe, muss ein Hund ins  Haus.
Da wir eine multikulturelle Familie sind, kenne ich den Magyar Vizsla, ungarischer Vorstehhund
schon seit 35 Jahren und wusste, dieser sportliche, temperamentvolle, menschenliebende
Hund, passt genau zu mir.
Heute führe ich meinen dritten  Vizslarüden. "Gondos". Seinen Vorgänger habe ich bis ins BH 3 geführt. Nun bin ich seit 12 Jahren Übungsleiter beim KVK.
Meine Sporthundegruppe führe ich seit 9 Jahren und wir haben viel Spass miteinander.
Warum bin ich seit so vielen Jahren immer noch voll dabei?
Für mich gibt es verschiedene Kriterien:

Ich liebe Hunde  egal welcher Grösse, Rasse oder Coleur.

Die Kynologie ist hoch interessant.

  1. Ich bewundere das Wesen unserer Hunde, ihre Anpassungsfähigkeitihre Lebendigkeit, ihre Fähigkeit sich nur mit ihrer Körpersprache ausdrücken zu können,wir müssen nur lernen sie lesen zu können und schon verstehen wie sie.

Ausserdem kann ich es  auch mit Menschen ganz gut.

Ich möchte mein jahrelang erarbeitetest Wissen und meine Erfahrung gerne weitergeben
Denn,unsere heutige Gesellschaft hat sich sehr verändert. Wir leben auf engeren Wohnraum zusammen, haben auch in der Natur nicht mehr so viele Freiräume.
Für Hundebesitzer und Hunde wird und  es immer wichtiger sich in dieser
Gesellschaft respektvoll  und rücksichtsvoll zu bewegen und trotzdem sollten
wir unsere Hunde artgerecht halten, da ist Hundesport eine Möglichkeit von vielen.

In unserer eher profitorientierten Zeit ist ebenfalls ein wichtiger Faktor
für mich, das Vereinsleben. Soziale und gesellschaftliche Kontakte mit Gleichgesinnten
und ehrenamtliche Arbeit zu leisten.
In diesen Trainingsstunden hat der Mensch die Chance zu lernen, abzuschalten, Arbeitsstress, Familie etc.hinter sich zu lassen und die Zeit nur mit seinem Hund zu geniessen. Der Hund dankt es ihm.
Es ist immer wieder faszinierend für mich mit zu erleben  wie aus  2 Wesen, die eine sehr unterschiedliche Sprache haben mit der Zeit und mit einwenig Hilfe von mir, ein Team wird. Irgendwann werden die 2  ein Dreamteam und das bedeutet für mich n i c h t  sportliche Höchstleistungen, sondern ein Verstehen mit wenig Worten und guter Körpersprache im Alltag.
Der Hund möchte sein Leben lang lernen und ich denke ,der Mensch sollte sein Leben lang lernen. Alles mit Spiel, Spass, Konsequenz und viel Freude.